GEWICHTSREDUKTION
Eine Gewichtsreduktion sollte nicht durchgeführt werden in der Schwangerschaft, der Stillzeit, bei konsumierenden Erkrankungen wie Tuberkulose oder Krebs und anderen akuten Erkrankungen. Im höheren Lebensalter (> 70 Jahre) sollte eine Gewichtsreduktion, auf den Einzelfall bezogen, sehr kritisch hinterfragt werden. Bei chronischen Erkrankungen müssen Nutzen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Jeder zweite erwachsene Deutsche ist übergewichtig (BMI = 25-30) und jeder fünfte bis sechste adipös (BMI > 30). Die Tendenz ist steigend. Schon bei Schulkindern liegt der Anteil adipöser Kinder (BMI > 30) bei ca. 15%. Frauen sind von Adipositas häufiger betroffen als Männer.
Ein weiterer Hilfsgröße für die Klassifizierung der Adipositas ist der Taillenumfang. Ein leicht bzw. stark erhöhtes Risiko liegt gemäß WHO vor, wenn der Taillenumfang bei Männern über 94 bzw. 102 cm und bei Frauen über 80 bzw. 88 cm liegt.
Von abdominalen Adipositas (bauchbetont) spricht man wenn der Quotient aus Taillen- und Hüftumfang (waist-hip-ratio, WHR) bei Männern über 1,0 und bei Frauen über 0,85 liegt.
Risiken bei Adipositas (Tabelle)



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